Alles begann im November 1998 als im örtlichen Primarschulhaus eine "hauseigene" Guggämusig für den Schulmaskenball ins Leben gerufen wurde. Aus ca. 15 Schülern bestehend, trat die damals namenlose Guggä unter Leitung von Stefan Eigenmann am Maskenball auf. Sinn und Zweck dieser Formation wurde erfolgreich erfüllt, die Guggä sollte nun wieder aufgelöst werden....

Einige dieses Fasnachts-angefressenen Haufens von 5. und 6. Klässlern aus Thal wollte diesen Gedanken jedoch nicht so recht wahr haben. Kurzerhand wurde beschlossen: "Wir machen weiter!" Manuel Peng übernahm die Leitung der quirligen Kinderschar und wurde somit im Alter von 13 Jahren zu einem der jüngsten Obergugger der Ostschweiz. Leider verspürten nicht alle Mitglieder der damaligen Schulhausgugge den Wunsch, weiterhin in der Guggä mitzuwirken. So kam es, das die neue Guggä mit nur ca. 8 Aktivmitglieder und einem Durchschnittsalter von ca. 10 Jahren die Probearbeiten antraten. Geprobt wurde ohne jegliche musikalische Unterstützung von Erwachsenen das ganze Jahr hindurch in einer Garage - und das alles mit selbstgebastelten Instrumenten! Ein altes Hi-Hat wurde zu einem paar Cinellen, ein Tempel-Block Traggestell sowie eine Chuchi wurden aus Holz selbst angefertigt (wohl die einzige je hergestellte Holz-Chuchi in der ganzen Schweiz!). Ausserdem wurde ein Repertoire von 3 bekannten Fasnachtsongs und diversen Rhythmen eingeübt. Um für die 1. Offizielle Fasnacht (Jahr 2000) gerüstet zu sein, benötigte die blutjunge Formation jedoch ein Gwändli. Diverse Ideen wurden zusammengetragen (eine unbrauchbarer als die andere...) und man entschied sich für die günstigste Variante: Kerrichtsäcke! Somit war auch dieses Problem geklärt und die einzige Hürde die noch genommen werden musste, war ein passender Name für die kleine Guggä zu entwerfen. Stets war es das Ziel, anders als alle Anderen zu sein, warum also ein Name wählen, welcher unsere Gemeinde oder schränzige Töne repräsentiert, wie es bei den meisten Guggen in der Umgebung der Fall ist?

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