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Aus unseren Geschichtsbüchern...

Alles begann im November 1999 als im örtlichen Primarschulhaus eine "hauseigene" Guggämusig für den Schulmaskenball ins Leben gerufen wurde. Aus ca. 15 Schülern bestehend, trat die damals noch namenlose Guggä unter der Leitung von Stefan Eigenmann am Maskenball auf. Sinn und Zweck dieser Formation wurde erfolgreich erfüllt, die Guggä sollte nun wieder aufgelöst werden...

Einige dieses Fasnachts-angefressenen Haufens von 5. und 6. Klässlern aus Thal wollte diesen Gedanken jedoch nicht so recht wahr haben. Kurzerhand wurde beschlossen: "Wir machen weiter!" Manuel Peng übernahm die Leitung der quirligen Kinderschar und wurde somit im Alter von 13 Jahren zu einem der jüngsten Obergugger der Ostschweiz. Leider verspürten nicht alle Mitglieder der damaligen Schulhausgugge den Wunsch, weiterhin in der Guggä mitzuwirken. So kam es, das die neue Guggä mit nur ca. 8 Aktivmitgliedern und einem Durchschnittsalter von ca. 10 Jahren die Probearbeiten antraten. Geprobt wurde ohne jegliche musikalische Unterstützung von Erwachsenen das ganze Jahr hindurch in einer Garage - und das alles mit selbstgebastelten Instrumenten! Ein altes Hi-Hat wurde zu einem Paar Cinellen, ein Tempel-Block Traggestell sowie eine Chuchi wurden aus Holz selbst angefertigt (wohl die einzige je hergestellte Holz-Chuchi in der ganzen Schweiz!). Ausserdem wurde ein Repertoire von 3 bekannten Fasnachtsongs und diversen Rhythmen eingeübt. Um für die 1. offizielle Fasnacht (Jahr 2000) gerüstet zu sein, benötigte die blutjunge Formation allerdings noch ein Gwändli. Diverse Ideen wurden zusammengetragen (eine unbrauchbarer als die andere...) und man entschied sich für die günstigste Variante: Kerrichtsäcke! Somit war auch dieses Problem geklärt und die einzige Hürde die noch genommen werden musste, war ein passender Name für die kleine Guggä zu entwerfen. Stets war es das Ziel, anders als alle Anderen zu sein, warum also ein Name wählen, welcher unsere Gemeinde oder schränzige Töne repräsentiert, wie es bei den meisten Guggen in der Umgebung der Fall ist?

Nein, ein aussergewöhnlicher Name musste kreiert werden, was ein paar Wochen nach den ersten Proben auch geschah: Der Name "Nuklear-Spränger Thal" wurde "geboren", ein Name, der auch in der Zukunft für manch verständnisloses Gesicht oder zusammengezogene Augenbrauen sorgen würde! Als Logo verwendete man kurzum das aller Welt bekannte Nuklear-Logo, welches sich bis heute stets bewährt hatte. Am Kinderumzug 2000 in Thal, trat die frisch geborene Guggä das erste Mal offiziell unter dem Namen Nuklear-Spränger und in aller Öffentlichkeit auf! An dieser Stelle ein riesen Dankeschön an unsere "Hebammen Guggä", den Räbä-Forzer aus Thal, die uns an unserem Uraufritt (an eben jenem Kinderumzug 2000) den Sprung in die Fasnachtswelt ermöglichten! Aus dieser chaotischen Gruppe von fasnachtshungrigen Primarschülern wurde eine bekannte Junggugge, die vor allem mit ihrem modernen Guggäsound und vielen Showeffects ihr Publikum jedes Jahr aufs Neue zu begeistern weiss - natürlich inzwischen mit Stoffgwändli und richtigen Instrumenten!